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BUND Landesverband Brandenburg

Volksbegehren „Artenvielfalt - Rettet die Bienen“ in Bayern erfolgreich

13. Februar 2019 | Naturschutz, Lebensräume, Umweltgifte

Auch in Brandenburg stehen die Umwelt- und Naturschutzverbände in den Startlöchern

 (Michaela Kruse / BUND Brandenburg)

Gemeinsame Pressemitteilung von NABU Brandenburg und BUND Brandenburg

Das Volksbegehren „Artenvielfalt - Rettet die Bienen“ ist erfolgreich. Innerhalb von 14 Tagen haben mehr als die erforderlichen 950.000 Bürgerinnen und Bürger in Bayern diesem Volksbegehren zugestimmt. Trotz schlechtem Wetter haben sich vielfach lange Schlangen vor den amtlichen Eintragungsstellen gebildet.

Ziel des Volksbegehrens ist es, Regelungen im bayrischen Naturschutzgesetz zu verankern, die die Artenvielfalt retten. Kernforderungen sind die landesweite Vernetzung von Lebensräumen von Tieren, die Erhaltung von Hecken, Bäumen und kleinen Gewässern in der Landwirtschaft, der Erhalt und die Schaffung blühender Randstreifen an allen Bächen und Gräben, der massive Ausbau der ökologischen Landwirtschaft, die Umwandlung von 10% aller Wiesen in Blühwiesen, die pestizidfreie Bewirtschaftung aller staatlichen Flächen, die Aufnahme des Naturschutzes in die Ausbildung von Land-und Forstwirten.

Zu dem beeindruckenden Ergebnis erklären Friedhelm Schmitz-Jersch, Vorsitzender des NABU Brandenburg und Thomas Volpers, stellvertretender Vorsitzender des BUND Brandenburg: "Das Ergebnis in Bayern zeigt, wie stark die Bürgerinnen und Bürger von der Landespolitik Veränderungen zugunsten von Umwelt und Natur erwarten. Wissenschaftliche Studien belegen, dass immer mehr Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht oder bereits verschwunden sind. Wir können in Brandenburg an das erfolgreiche Volksbegehren gegen Massentierhaltung anknüpfen. Die Umwelt- und Naturschutzverbände bereiten auch in Brandenburg eine Volksinitiative vor, um das weitere Artensterben aufzuhalten. Damit wollen wir noch im Frühjahr diesen Jahres starten.

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