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BUND Landesverband Brandenburg

Artenvielfalt bewahren – Tiere und Pflanzen schützen

Viele Lebensräume in Brandenburg sind in einem schlechten Zustand. Intensive Landwirtschaft, Versiegelung oder Entwässerung bedrohen die dort lebenden Arten. In vielen Projekten setzt sich der BUND deshalb für den Erhalt der Artenvielfalt ein.

Insbesondere die Veränderung der landwirtschaftlichen Nutzung bedroht die Natur: So wird die extensive Nutzung von wenig ertragreichen Flächen aufgegeben und andere Flächen dagegen umso intensiver gedüngt und bewirtschaftet. Daher verschwinden seltene, oft nährstoffarme und gleichzeitig sehr artenreiche Lebensräume wie Heiden und Trockenrasen und mit ihnen viele Insekten, Vögel und andere Tiere, die auf diese speziellen Bedingungen angewiesen sind. Zusätzlich wirkt die intensive Landwirtschaft einer hohen Artenvielfalt entgegen. Die Folge sind übernutzte Böden, umkippende Gewässer und Monokulturen, in denen Ackerwildkräuter und viele Insekten durch den Einsatz von Pestiziden (Herbiziden und Insektiziden) nicht überleben können und sollen. Bewohner von Feuchtgebieten verlieren durch die großflächige Entwässerung ihren Lebensraum. Auch die Forstwirtschaft ist noch häufig zu intensiv. Beispielsweise werden die für die Artenvielfalt wichtigen alten und toten Bäume zu selten im Wald belassen. Eine naturnahe Bewirtschaftung kann hier viel bewegen.

In Brandenburg ist mittlerweile nur noch ein einziger nach der FFH-Richtlinie geschützer Lebensraum in einem günstigen Zustand. Alle anderen Lebensraumtypen sind in einem unzureichenden oder schlechten Zustand. Hier besteht dringender Handlungsbedarf! Und hier geht es nur um die Flächen, die bereits unter Schutz stehen - außerhalb der FFH-Gebiete sieht es noch schlimmer aus...

Der BUND stemmt sich dieser Entwicklung entgegen und setzt sich durch verschiedene Projekte und Aktivitäten für die Artenvielfalt ein.

Der BUND fordert

  • Vorgaben der EU zum Naturschutz (FFH-Richtlinie) umsetzen, um den Schutz von Gebieten juristisch zu gewährleisten
  • mehr Geld aus der Agrarförderung für den Naturschutz
  • ökologische Bewirtschaftung auf landeseigenen Flächen
  • Landesziel beim Ökolandbau (20% der landwirtschaftlichen Fläche bis 2020) muss erreicht werden
  • Funktionalreform muss leistungsfähigen Naturschutz erhalten

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Publikationen & Hintergründe

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