BUND Landesverband Brandenburg

Wünsche für 2040

24. August 2020 | BUNDzeit

Menschen sind in der Lage, auf globale Bedrohungen zu reagieren. Wenn es ein positives Zwischenfazit der Corona- Pandemie gibt, dann wohl dieses: Im Großen und Ganzen verhalten sich Gesellschaften einigermaßen problembewusst und solidarisch, auch wenn die Einschränkungen der Wirtschaft und des sozialen und kulturellen Lebens weitreichend und schmerzhaft sind.

Gleichzeitig ist vielen klar, dass sie nicht zur „alten Normalität“ zurück wollen. Warum ein Wirtschaftssystem wiederaufbauen, das so viele Probleme nach sich zieht? Im Vergleich zur Erderhitzung, zum Artensterben und zur Vermüllung des Planeten dürfte die Corona-Pandemie die deutlich kleinere globale Krise darstellen.
Wenn schon Veränderungen anstehen, dann sollten es die richtigen sein. Aber welche sind das im Einzelnen? Das fragen wir Sie:

Wie wollen wir im Jahr 2040 leben?

Sagen Sie uns, wie Berlin und Brandenburg in 20 Jahren aussehen sollen! Was bedeutet nachhaltiges und zukunftsfähiges Leben für Sie – was muss sich dafür ändern?

Wie wohnen und arbeiten wir? Wie bewegen wir uns?
Darf es noch etwas mehr Grün in der Stadt und etwas mehr Wildnis auf dem Land sein?
Was essen wir?
Wie gehen wir mit dem Wasser um?
Wo kommt unsere Energie her und wie viel brauchen wir überhaupt davon?
Wie sehen die Einkaufsstraßen aus?
Wird Teilen & Leihen das neue Kaufen?
Können wir auch mit weniger Abfall leben?
Wie stellen Sie sich den Umbau der Wirtschaft nach dem Corona-bedingten Einbruch vor?

Damit wir sie in die öffentliche Diskussion einfließen lassen können, sind Ihre Ideen und Wünsche gefragt – immer frei nach Helmut Schmidt: Wer keine Visionen hat, soll zur Ärztin gehen!

Bitte schreiben Sie an Carmen.Schultze(at)BUND-Berlin.de

Dieser Aufruf erschien in der BUNDzeit 20-3.

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