Tagebau Welzow-Süd, Foto: Axel Kruschat/BUND Brandenburg

Folgen der Braunkohletagebaue

Mit dem Ende des Bergbaus verschwinden die Probleme nicht!

Einleitung von eisenhaltigem Wasser am Tagebau Welzow-Süd im Dezember 2018, Foto: BUND Brandenburg Einleitung von eisenhaltigem Wasser am Tagebau Welzow-Süd im Dezember 2018.  (BUND Brandenburg)

Die Braunkohleförderung hat den Wasserhaushalt der Lausitz über Jahrzehnte tiefgreifend geschädigt. Für die Tagebaue wurden riesige Mengen Grundwasser abgepumpt, Flüsse und Feuchtgebiete beeinträchtigt und Grundwasserkörper dauerhaft verändert. Mit dem Ende des Bergbaus verschwinden diese Probleme nicht: Der Wasserbedarf zur Flutung der Tagebaurestseen, sinkende Abflüsse der Spree sowie Belastungen durch Sulfat und Eisen bedrohen Gewässer, Ökosysteme und langfristig auch die Trinkwasserversorgung in Brandenburg und Berlin.

Die Bewältigung dieser Schäden ist eine Jahrhundertaufgabe – und sie muss nach dem Verursacherprinzip vom Bergbaubetreiber finanziert werden. Doch die LEAG versucht, Risiken und Kosten zunehmend auf Staat und Allgemeinheit zu verlagern. Zugleich verzichtet die brandenburgische Landesregierung bislang darauf, die benötigten Milliardenbeträge vollständig, transparent und insolvenzfest zu sichern. Der BUND Brandenburg fordert deshalb unabhängige Kostenermittlungen, verbindliche Sicherheitsleistungen und eine Tagebaunachsorge, die den Schutz des Wassers und der betroffenen Regionen in den Mittelpunkt stellt.

Tagebaunachsorge sichern!

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende dabei, die Bergbaubetreiber zur Verantwortung zu ziehen und den Wasserhaushalt in Brandenburg und Berlin dauerhaft zu schützen.

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