Inhalt
Monitoring des Wolfes in Europa – Methodenvergleich, Qualitätsbewertung und Länder‑Ranking
Einleitung und Zielsetzung
Dieser Bericht fasst die in den vorangegangenen Analysen erarbeiteten Ergebnisse zusammen: Er vergleicht die gängigen Monitoringmethoden für das Vorkommen des Wolfes (Canis lupus) in Europa, bewertet sie anhand wissenschaftlicher Monitoringstandards und leitet daraus ein länderbezogenes Qualitäts‑Ranking ab. Im Fokus steht die methodische Qualität (Design, Belegqualität, QA/QC, Transparenz und Vergleichbarkeit), nicht die Populationsgröße.
Kurzfazit
- Der aktuelle europäische Best‑Practice‑Standard ist ein integriertes Monitoring mit SCALP‑Beleglogik, nicht‑invasiver Genetik (DNA aus Kot/Haar/Urinschnee) für Individuen‑ und Rudelzuordnung sowie Trends[BB1] , Kamerafallen zur Reproduktionsbestätigung, Schneetracking (wo klimatisch möglich) und induziertem Heulen.
- Transnationale Harmonisierung der Protokolle (gemeinsame Definitionen, Datenschemata, Jahresberichte) ist entscheidend für Vergleichbarkeit und Rechtssicherheit (u. a. im Rahmen der FFH‑Richtlinie/Art. 17).
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