BUND Landesverband Brandenburg

Hintergrundpapier "Kohlevorräte und Reichweiten im Tagebau Welzow-Süd I"

06. Februar 2018 | Kohle, Klimawandel

Inhalt

Im Dezember 2017 hat der Bergbaubetreiber LEAG einen Antrag beim Landesbergamt eingereicht, die Förderung von Braunkohle aus dem Tagebau Welzow-Süd I bis 2033 zu verlängern. Der bisherige Rahmenbetriebsplan sah den Abschluss der Förderung bis Ende 2023 vor.

Aus diesem Anlass hat der BUND Brandenburg ermittelt, ab welchem Zeitpunkt der Bergbaubetreiber, jetzt LEAGund früher Vattenfall bzw. LAUBAG, wissen konnte, dass der Förderzeitraum sich verlängern wird. Dies ist vor allem relevant hinsichtlich der geplanten Abbaggerung von Proschim und Teilen der Stadt Welzow, welche für den Tagebau Welzow-Süd II geplant sind, der sich zeitlich an den Tagebau Welzow-Süd I anschließen soll. Der Braunkohlenplan für Welzow-Süd II wurde im Juni 2014 von der brandenburgischen Landesregierung beschlossen. 

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