Carsten Preuß, Co-Landesvorsitzender des BUND Brandenburg sagt zu den Entwicklungen:
„Ich begrüße den Gesetzesvorstoß der Regierungsfraktionen ausdrücklich, denn er stärkt die Regionalplanung als zentralen und transparenten Planungsprozess für den Ausbau im Land und sorgt für Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürger. Damit das Moratorium nicht nach hinten losgeht, muss die Landesregierung jetzt die Planungsregionen in ihrer Arbeit unterstützen und die notwendigen Ressourcen bereitstellen. Nur so kann sichergestellt werden, dass rechtssichere Regionalpläne in den 12 Monaten entstehen. Als BUND Brandenburg stehen wir für den Ausbau der Erneuerbaren, aber möglichst naturverträglich und flächensparend. Die Regionalplanung soll das sicherstellen und Einwände von Bürgerinnen und Bürgern einbeziehen – deshalb wollen wir sie stärken! Auch für den Bau von PV-Freiflächenanlagen fordern wir - analog zur Windplanung - eine Regionalplanung mit der Festlegung von Eignungsgebieten, Obergrenzen und klaren Ausschlusskriterien.“