Potsdam/Storkow. Der jahrelange Rechtsstreit um die geplante Munitionszerlegungsanlage der Nammo Defence Germany GmbH bei Storkow (Mark) geht in eine entscheidende Phase. Am 26. November 2026 soll sich das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) erneut mit der Klage des BUND Brandenburg gegen die Genehmigung des Vorhabens befassen.
Seit mehreren Jahren beschäftigt das Vorhaben die Menschen in Storkow und den umliegenden Ortsteilen, insbesondere in Bugk. Gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern setzt sich der BUND Brandenburg dafür ein, dass die Auswirkungen der geplanten Anlage umfassend und unabhängig gerichtlich überprüft werden.
Das Landesamt für Umwelt hatte die Genehmigung im Juli 2021 erteilt. Der BUND Brandenburg sieht weiterhin wichtige Fragen zur Vereinbarkeit des Vorhabens mit den gesetzlichen Anforderungen und hat deshalb den Rechtsweg beschritten.
Umfangreiches Verfahren verursacht erhebliche Kosten
Die gerichtliche Auseinandersetzung ist mit einem hohen Aufwand verbunden. Die Auswertung umfangreicher Genehmigungsunterlagen, die juristische Vorbereitung und die anwaltliche Vertretung verursachen erhebliche Kosten.
In Vorbereitung auf die anstehende Verhandlung haben Vertreter des BUND, Rechtsanwalt Dr. Philipp Schulte und Vertreter der örtlichen Bürgerinitiative den weiteren Verfahrensablauf und die wesentlichen Fragen für die gerichtliche Erörterung besprochen.
Der BUND Brandenburg möchte die rechtliche Überprüfung mit der notwendigen Sorgfalt fortführen. Dafür ist der Umweltverband auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
BUND ruft zu Spenden auf
Der BUND Brandenburg bittet deshalb Bürgerinnen und Bürger, die das Verfahren unterstützen möchten, um eine Spende.
Bereits kleinere Beiträge helfen dabei, die anwaltliche Vertretung und die weitere juristische Auseinandersetzung zu finanzieren.
Auch das Teilen des Spendenaufrufs und die Weitergabe von Informationen über das Verfahren können dazu beitragen, zusätzliche Unterstützerinnen und Unterstützer zu erreichen.
Spenden sind über Betterplace möglich:
Hintergrund
Der BUND Brandenburg klagt vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) gegen die Genehmigung der geplanten Munitionszerlegungsanlage bei Storkow. Das Verfahren trägt das Aktenzeichen VG 5 K 717/23. Eine abschließende gerichtliche Entscheidung steht noch aus.
Pressekontakt für Rückfragen:
BUND Brandenburg e. V.
Mauerstraße 1, 14469 Potsdam
Telefon: 0331 / 703 997 13
E-Mail: bund.brandenburg(at)bund.net
www.bund-brandenburg.de