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BUND Landesverband Brandenburg

BUND Brandenburg startet Petition „Für ein Wolfsmanagement mit intelligenten Lösungen“

09. November 2018 | Wolf, Naturschutz, Lebensräume, Biber, Wolf, Elch und Co

Foto: Uwe Dittmann

Anlässlich der Forderungen nach „wolfsfreien Zonen“ will der BUND Brandenburg mit seiner Petition ein Gegengewicht gegen die polemischen Forderungen aus Politik und von einigen Landnutzerverbänden schaffen. Gleichzeitig fordert der BUND Minister Jörg Vogelsänger auf, dauerhafte und angemessene Maßnahmen zur Minderung der Konflikte mit dem Wolf besser zu fördern.

Wenn „wolfsfreie Zonen“ so umgesetzt werden, wie sie aktuell z. B. der Bauernbund Brandenburg fordert, nämlich überall da, wo Menschen oder Weidetiere vorkommen, dann ist das faktisch die Wiederausrottung des Wolfes in Brandenburg“, so Axel Kruschat, Landesgeschäftsführer des BUND Brandenburg. „Wir sehen, dass der Wolf den Weidetierhaltern und -halterinnen Probleme macht und eine zusätzliche Herausforderung bei Ihrer Arbeit bedeutet. Jedoch bleiben die Weidetierhalter*innen auf vielen der Kosten für den Mehraufwand, z. B. um Herdenschutzzäune zu unterhalten, sitzen. Hier muss den Weidetierhaltern und -halterinnen endlich mehr Unterstützung mit intelligenten Lösungen gegeben werden. Die Unterstützung kann jedoch nicht darin liegen, die streng geschützte Tierart in Brandenburg wieder auszurotten.“, so Axel Kruschat weiter.

In seiner Petition fordert der BUND Brandenburg dazu auf, den Dialog mit den Betroffenen zu erweitern und zu stärken. Auch müssen mehr Informationen über den Wolf der gesamten Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden. „Es ist zu erkennen, dass immer mehr Menschen, gerade im ländlichen Raum, verunsichert sind, was den Wolf anbelangt. Die aufkommenden Ängste kann man nicht einfach ignorieren. Damit die Menschen ein möglichst reales Bild vom Wolf bekommen, ist daher die Aufklärungsarbeit so wichtig. Dabei braucht es aber fundierte Fakten und keine Angstmacherei. Nur so können sich die Menschen ein eigenes Bild machen“, schließt Axel Kruschat.

Die Petition des BUND Brandenburg wird vom Naturschutzbund Brandenburg (NABU Brandenburg) und vom Verein Wolfsschutz-Deutschland unterstützt und kann auf der Homepages des BUND Brandenburg unterzeichnet werden.

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