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Liebe Freundinnen und Freunde der Erde, liebe BUND Mitglieder,

nun haben wir schon das zweite Jahr unsere Umweltschutzarbeit unter Pandemiebedingungen weiter geführt. Und wir können sagen, dass wir das mit eurer Unterstützung gut geschafft haben. Unsere Gruppen waren weiter kommunalpolitisch aktiv und haben auch ihre Naturschutzprojekte weitergeführt. Wir haben sogar in Dahlewitz und Königs-Wusterhausen neue Gruppen gründen können, die sich bereits regelmäßig treffen.

In unseren Bildungsprojekten "Sumpf& Sand" und "Wolf, Biber. Elch & Co" haben wir trotz der Pandemie viele Veranstaltungen durchführen können, denn zum Glück waren die Workshops zum Anlegen einer Blühwiese, zum Teichbau oder Bau eines Herdenschutzzaunes und die Exkursionen sowieso als Draußenveranstaltungen konzipiert.

Vor allem jetzt zum Ende des Jahres können wir mit ein paar Erfolgsmeldungen aufwarten. Wie wir schon im letzten Newsletter berichtet haben, hat unser Widerspruch gegen die Genehmigung des Gasheizkraftwerkes in Potsdam Krampnitz aufschiebende Wirkung und auch die Genehmigung für eine Legehennen-Anlage in Groß Sperrenwalde (Uckermark) ist aufgrund unseres Widerspruchs zurückgezogen worden. Kürzlich erreichte uns die gute Nachricht, dass man im Biosphärenreservat Spreewald aktiv wird, um den Lebensraum für den Schwarzstorch zu erhalten, nachdem wir auf den dramatischen Rückgang der Bestände aufmerksam gemacht hatten.

Unser Wildkatzen-Monitoring geht nächstes Jahr in die dritte Runde. Wieder sind rund 30 Ehrenamtliche aktiv, um der scheuen Katze auf die Spur zu kommen. Deshalb freuen wir uns über die finanzielle Unterstützung aus dem Umweltministerium, die wir unter anderem dafür nutzen, den Ehrenamtlichen ihren finanziellen Aufwand zu erstatten. Das Untersuchungsgebiet konnten wir gegenüber 2020 ausweiten: Außer im Landkreis Teltow Fläming waren unsere ehrenamtlichen Helfer 2021 auch in Potsdam-Mittelmark sowie in den Naturparken Märkische Schweiz und Schlaubetal auf der Suche nach der Wildkatze unterwegs.

Unsere fachlichen Arbeitsgruppen für den Brandenburger Klimaplan und das Mobilitätsgesetz stehen in den Startlöchern. Beides will die Landesregierung im Dialog mit der Zivilgesellschaft erarbeiten.

Sorge bereitet uns nach wie vor der Artenschutz in der Landwirtschaft. Obwohl wir bereits im März 2021 einen umfangreichen Kompromiss mit den Landnutzer:innen erarbeitet und als Beschlussvorlage an den Landtag übergeben haben, sind entsprechende Regelungen immer noch nicht verabschiedet worden. Aber keine Sorge, wir bleiben natürlich dran an dem Thema.

Unser 30-jähriges Jubiläum haben wir coronabedingt nur in kleinem Rahmen gefeiert - hoffen wir, dass wir zu unserem 40. Geburtstag eine große Party machen können.

Wir bedanken uns für Eure Unterstützung, die in dieser besonderen Zeit nicht selbstverständlich ist. Wir wünschen Euch ein erholsames Weihnachten und einen guten Start ins Neue Jahr. Und vor allem: Bleibt gesund!

Herzliche Grüße,
Euer Team vom BUND Brandenburg