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Artenschutz++Braunkohle++Oder-Ausbau++Podcast
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Liebe Freunde und Freundinnen der Erde,
dass wir in diesen herausfordernden Zeiten wieder Erfolge erzielen konnten, beflügelt uns sehr. Während aktuell auf Bundes- und EU-Ebene um mehr Ökologie in der Landwirtschaft hart gerungen wird, haben wir in Brandenburg bereits eine wichtige Einigung zum Artenschutz mit den Landwirt*innen erreicht. Dieser Dialogprozess war eine direkte Folge unserer Volkinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern!“, die wir 2019 gestartet hatten, und für die wir viel Unterstützung von Euch bekommen haben. Dafür noch mal vielen Dank! Viele von Euch haben uns auch im Kampf gegen den Oder-Ausbau unterstützt. Auch dafür vielen Dank! Zwar wollte Ministerpräsident Woidke uns nicht empfangen, dennoch konnten wir mehr als 4.500 Unterschriften gegen den Oder-Ausbau an die Staatskanzlei übermitteln. Im vergangenen Monat hat uns auch wieder der Braunkohletagebau beschäftigt. Unter anderem haben wir eine Klage gegen den Betriebsplan Welzow-Süd eingereicht, weil immer noch nicht die erforderlichen finanziellen Mittel für die Beseitigung der Folgeschäden ausreichend abgesichert sind. Außerdem berichten wir Euch von unserer Biber-Exkursion und unserem Workshop zum Trockenrasen – beides hat im März mit begeisterten Teilnehmer*innen stattgefunden. Die BUNDjugend hat viel vor: zum einen hat sie ganz frisch einen Podcast gestartet und zum anderen will sie ein Konzept entwerfen, wie die politische Beteiligung von jungen Menschen kontinuierlich verankert und unterstützt werden kann.
Dann bleibt uns nur noch, Euch zu wünschen, dass Ihr das Osterfest trotz aller Widrigkeiten gut für Euch gestalten könnt, und dass Ihr alle gesund bleibt!
Euer Team vom BUND Brandenburg
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Termine regional
- 10.4.21, 10:30
Pflegeeinsatz auf der Wildnisinsel, Potsdam [BUND Brandenburg] - 11.4.21, 10:00
Pflege Streuobstwiese Stahnsdorf, Stahnsdorf [BUND Berlin] - 23. bis 25.4.21
Workshop zum Herdenschutz, (für junge Erwachsene) Krahne bei Lehnin [BUND Brandenburg] - 5. bis 8.5.21
Workshop zum Herdenschutz, (für junge Erwachsene) Stahnsdorf [BUND Brandenburg] - 19.5.21, 9:00-17:00
Einzug der Natur - Grüne Freiräume ökologisch und ästhetisch gestalten, (für Planer*innen) Potsdam [BUND Brandenburg]
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Großer Erfolg für den Artenschutz!
Wir haben einen großen Erfolg erzielt! Die Brandenburger Umweltverbände haben sich mit den Landnutzerverbänden auf mehr Ökologie in der Landwirtschaft geeinigt!
Rund ein Jahr hat der BUND Brandenburg gemeinsam mit anderen Trägern der Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern!“ mit den Landnutzungsverbänden, die eine eigene Volksinitiative gestartet hatten, über notwendige Maßnahmen zum Artenschutz verhandelt. Dieser Dialog wurde von Landtagsabgeordneten unterstützt. Nach teils zähen Verhandlungen haben sich nun alle Seiten einigen können. Das Resultat kann sich sehen lassen und ist gleichzeitig ein großer Schritt für Brandenburgs Artenvielfalt!
Die wichtigsten Einigungen sind: - Pestizide und mineralischer Dünger werden in Naturschutz- und FFH-Gebieten nach unterschiedlichen Übergangsfristen verboten.
- Gewässerrandstreifen müssen 5 Meter breit und ganzjährig begrünt sein. Die Anwendung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln, einschließlich Gülle und Festmist, wird verboten.
- Die Landesregierung wird aufgefordert, Mindestkriterien für eine naturverträgliche Bewirtschaftung von landeseigenen land- und forstwirtschaftlichen Flächen zu definieren, die auch bei Verpachtung eingehalten werden müssen.
- Die Landesregierung soll bis 2022 eine Strategie zur deutlichen Reduzierung des Einsatzes von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln vorlegen
- Der Ökolandbau soll gefördert werden, um bis 2030 einen Anteil von 20% zu erreichen.
Die gemeinsame Schlussvereinbarung haben wir am 10.3.21 dem Landtag übergeben. Nun ist der Landtag am Zug, diese Vereinbarung anzunehmen und umzusetzen.
>> mehr Informationen
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Klage gegen Welzow-Süd
Die Förderung von Braunkohle ist mit erheblichen Eingriffen in Landschaft, Wasserhaushalt und Siedlungsstrukturen verbunden. Es wird Milliarden kosten, die vom Bergbau beanspruchten Gebiete wieder nutzbar zu machen und alle Folgeschäden zu beheben. Für die notwendigen Maßnahmen und die Finanzierung ist nach Bundesberggesetz der Tagebaubetreiber verantwortlich. Theoretisch! Wenn Betreiber wie die LEAG die Finanzierung nicht ausreichend absichern, müssen letztendlich die Steuerzahler die Kosten bewältigen. Das darf nicht sein! Bergbaufolgekosten dürfen nicht auf die Steuerzahler*innen abgewälzt werden. Zwar hat die Landesregierung mit der LEAG eine Vorsorgevereinbarung getroffen, aber die beruht nicht auf einer unabhängigen Kostenschätzung, und die Insolvenzfestigkeit der Geldanlagen ist auch nicht belegt. Damit ist nicht gewährleistet, dass die erforderlichen Finanzmittel in ausreichender Höhe zur Verfügung stehen. Es fehlt daher die zwingend erforderliche, bergrechtliche Zulassungsvoraussetzung für den Hauptbetriebsplan Welzow-Süd.
Deshalb haben wir mit Unterstützung von Client Earth im März 2021 Klage gegen den Betriebsplan Welzow-Süd eingereicht. >> mehr Informationen
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Petition gegen Oder-Ausbau
Nein zum Oder-Ausbau! Gemeinam mit den Initiatorinnen Katrin Dobbrick und Elizabeth Pankhurst und dem Nabu haben wir am 15.3.21 eine Petition mit mehr als 4.500 Unterschriften aus Deutschland gegen den Ausbau der Oder übergeben. Leider konnten wir die Unterschriften nur am Empfang der Staatskanzlei in Potsdam abgeben, denn Ministerpräsident Dietmar Woidke, der auch der Polen-Koordinator der Bundesregierung ist, hatte keine Zeit für uns.
Auch rund 2.000 Pol*innen haben sich gegen den Ausbau ausgesprochen. Begründet wird der Ausbau mit Hochwasserschutz und der Schaffung stabiler Fahrwasserverhältnisse für den Einsatz der deutsch-polnischen Eisbrecherflotte, aber dahinter stehen rein wirtschaftliche Interessen.
Noch ist die Oder eine weitgehend natürliche Flusslandschaft. Der Ausbau würde eine Vertiefung der Oder bedeuten, die zu einer Senkung des Grundwasserspiegels und somit zur Austrocknung der Auen führen würde. Sensible Natura 2000-Gebiete, darunter der einzige Auen-Nationalpark Unteres Odertal, wären gefährdet.
>> weitere Informationen
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Dem Biber auf der Spur
Pünktlich erscheinen trotz Zeitumstellung? Das war für die Teilnehmenden unserer Biberexkursion am 28.3. kein Problem. Doch unser Ehrengast, Herr Biber-Baumeister, hat sich nicht blicken lassen. Viele Spuren wie Biberburg und Biberrutschen, blühende und summend-brummende Biberwiesen, ein Grasrascheln und ein lauter Platscher zum Ende unserer Wanderung zeugten jedoch deutlich von seiner Anwesenheit. Mit lustigen Anekdoten und viel Informationen zum Biber, aber auch zum Tier des Jahres, dem Fischotter, führte uns Antje Drangusch durch die erwachende Natur im Zarth. Und mit freundlicher Unterstützung des Naturkundemuseums Potsdam konnten die Teilnehmenden Biberfell und - schädel ganz nahekommen.
>> mehr zum Biber
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Trockenrasen anlegen
Acht Teilnehmende legten am 27.3.2021 unter Anleitung von Uta Kietsch, Inhaberin des Saatgutproduktionsbetriebes Wildsamen-Insel, einen Trockenrasen in Christianenhof in der Uckermark an. Uta Kietsch klärte über die Besonderheiten bei der Anlage und Pflege eines Trockenrasens auf. Dann legte die Gruppe 500 m² Trockenrasen auf einer sandigen Hügelkuppe an. Die Grasnarbe war zuvor abgeschält worden. Die Teilnehmenden räumten Steine, Grassoden und Wurzelreste ab und harkten die Fläche, bevor sie das Saatgut ausbrachten. Das sehr leichte Magerrasen-Saatgut streckte Frau Kietsch mit Holzhäckseln. Jede*r Teilnehmende testete, wie sich die Mischung trotz Starkwind gleichmäßig mit 10 g/m² aussäen lässt. Zügig wurde mit der Walze nachgearbeitet. Für die Nutzung der Fläche bedanken wir uns bei Regina und Erwin Klaus.
>> mehr zum Projekt "Sumpf & Sand"
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Für den Verband in den Verband - Werbeverstärkung gesucht!
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Jobs bei der BUNDconnect GmbH - aktiv Menschen für Natur und Umweltschutz begeistern
In kleinen Teams informierst du an der Haustür und an Infoständen in Fußgängerzonen Menschen über die Inhalte und Projekte vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und überzeugst sie in einem persönlichen Gespräch BUND-Mitglied zu werden. Dich erwarten unter anderem - gute Vereinbarkeit mit weiteren Jobs oder anderen Auftraggeber*innen
- eine sinnvolle Tätigkeit zum Schutz unserer Lebensgrundlagen
- faire Bezahlung aus Einsatzzeitvergütung und erfolgsabhängigen Komponenten
Klingt gut? Dann fordere einfach den Personalfragebogen über das Kontaktformular auf der Webseite an. Diesen füllst du aus und schickst ihn mit aktuellem Lebenslauf und Portraitfoto per Email zurück. Das wars! Wir freuen uns auf Deine Bewerbung und Verstärkung in unseren Teams.
Infos über den Job, was genau gesucht und geboten wird, findet Du hier.
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Jugend gestaltet Politik!
Das Jugendforum Nachhaltigkeit wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um die Sicht junger Menschen in die Nachhaltigkeits-strategie des Landes einzubringen. Die Nachhaltigkeitsstrategie ist längst verab-schiedet, und das Jugendforum widmete sich neuen Aufgaben. Nun ist es wieder an der Zeit, das Jugendforum neu zu denken. Es will dazu beitragen, Jugendbeteiligung auf Landesebene konstant verankern.
Am 9. und 10. April findet deshalb eine online-Zukunftswerkstatt statt, auf der Ideen erarbeitet werden, wie die politische Beteiligung von jungen Menschen organisiert werden kann. Freut Euch auf ein buntes Programm mit Kultur, einem Spiele-Abend und interessanten Inputs und Diskussionen. Meldet Euch an, macht mit, denkt mit und gebt Euren Senf dazu!
>> Infos und Anmeldung
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BUNDjugend Podcast
Die BUNDjugend Brandenburg hat jetzt einen Podcast! Einmal im Monat will die BUNDjugend zum einen sich selber vorstellen und zum anderen sich mit Umweltschutz beschäftigen. Zunächst stellen sich die drei Ortsgruppen Cottbus, Eberswalde und Potsdam vor. In den weiteren Folgen wird es auch Berichte von Aktionen (Parking Day, WHES, IAA etc.), Workshops, Camps (Juleica, Wildniscamps etc.) geben. Aber auch andere lokale Umweltschutzinitiativen werden demnächst vorgestellt.
Den Podcast findet Ihr auf Spotify unter dem Namen "BUNDjugend-Brandenburg". Die erste Folge, in der sich die Ortsgruppe Cottbus vorstellt, ist jetzt online.
>> direkt zum Podcast
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Aktuelle Publikation
Wildbienen sind systemrelevant. Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass sie und andere Insekten unsere Pflanzen bestäuben. Diese Broschüre bietet eine Einführung in die Wildbienenkunde und enthält viele Tipps, wie Ihr Euren Garten oder Balkon bienenfreundlich gestalten könnt.
>> hier geht´s zur Broschüre
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Aktuelle Publikation
Mit dieser Broschüre gibt der BUND konkrete Handlungsempfehlungen, wie Kommunen ihren städtischen Lieferverkehr nachhaltiger gestalten können.
Ob der Ausbau der Radlogistik, die Einrichtung von innerstädtischen Umschlagsplätzen oder die Ausweisung von Fußgängerzonen - es gibt eine Vielzahl von Maßnahmen, die schon heute vor Ort durchgeführt werden können: für weniger Verkehr in den Städten, für mehr Klimaschutz und für mehr Lebensqualität.
>> hier geht´s zum Download
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