Seit 20 Jahren gibt es in Deutschland Wölfe, jedoch immer noch und immer wieder bedarf es in der Bevölkerung und bei Politiker*innen der fachlich versierten Aufklärung über die Spezies Wolf und über funktionierenden Herdenschutz. Verstärkt nötig ist dabei zudem, gegen Fake-News der Sensationspresse, den Sozialen Medien und der „Anti-Wolf-Gruppen“ einen Kontrapunkt zu setzen – mittels sachlicher Information, die auf wissenschaftlich fundierten und verifizierbaren Fakten beruht.
Insbesondere zum Herdenschutz werden seit vielen Jahren höchst erfolgreiche Projekte und Langzeitstudien durchgeführt, doch die Erkenntnisse daraus finden in der Öffentlichkeit zumeist weder Rezension noch Reflektion.
- Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit, insbes.
- Wissen zu Schutzstatus, Verhalten, Kommunikation, Biologie, Ökologie und Kulturgeschichte der Wölfe sowie zum Herdenschutz vermitteln
- sachliche und wissenschaftlich fundierte Information verbreiten
- irrationale Ängste und Vorurteile abbauen
- „Toolkits“ mitgeben, z.B. für sicheren Herdenschutz, evtl. Wolfsbegegnungen
- Beratungs- und Überzeugungsarbeit bei Bundes-, Landes- und Gemeindepolitiker*innen, sowie bei Jagd- und Forstverbänden leisten
- Hintergrundpapieren
- Stellungnahmen zu aktuellen gesellschaftlichen und/oder politischen Entwicklungen bzw. Geschehnissen
- Protestschreiben, u.a. gegen illegale Tötung von Wölfen
- Fachartikeln in (wissenschaftlichen) Print- und Online-Medien
Der AK „Wolf und Herdenschutz“ will demgemäß einen Beitrag zur Bewusstseinsbildungs- und Aufklärungsarbeit leisten, um den Menschen fachliche Information und auch praktikables „Handwerkszeug“ mitzugeben, ihnen die Angst zu nehmen und sie im allerbesten Fall sogar zu begeistern für die faszinierende Welt der Wölfe.
Bitte melden Sie sich bis zum 29.11.2020 mit einer kurzen Email an die Adresse:
bund.brandenburg(at)bund.net an. Sie bekommen dann den Link zur Videokonferenz zugeschickt.