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BUND Landesverband Brandenburg

Gewässerverschmutzung durch Tagebaue

Verockerte Fließe, versauerte Seen, Sulfat im Trinkwasser: Der Braunkohleabbau verschmutzt jahrzehntelang die Gewässer von der Lausitz bis in den Spreewald und nach Berlin. Durch den Bau von Dichtwänden, dem Schaffen riesiger Tagebaurestseen und dem Abpumpen riesiger Mengen von Grundwasser aus den Gruben wird der Wasserhaushalt der Region dauerhaft verändert und geschädigt.

Schäden für die Ewigkeit

Die Braunkohleförderung und -verstromung beeinträchtigt nicht nur das Klima, sondern stellt durch die großflächigen Tagebaue auch einen gewaltigen Eingriff in die Natur und die Landschaft dar. Besonders der Wasserhaushalt wird stark geschädigt.

Damit die riesigen Braunkohlegruben nicht voll Wasser laufen, muss das Grundwasser beständig abgepumpt und abgeleitet werden. Diese sogenannten Sümpfungswässer sind in der Lausitz im hohen Maße mit Eisen und Sulfat belastet.

Die Ursache für dieses als "Braune Spree" bekannt gewordene Problem: Wenn das Pyritgestein in den Tagebaukippen mit Sauerstoff aus der Luft in Berührung kommt, bilden sich schwefelsaure Verbindungen und oxidierte Eisenverbindungen. Mit dem aufsteigenden Grundwasser lösen sich diese und führen zur Versauerung und Verockerung des Wassers. In den verschlammten Gewässern ist Leben für Tiere kaum möglich. Das Sulfat bedroht zudem die Trinkwassergewinnung aus der Spree bis nach Berlin. Jahrelang hieß es, nur die ehemaligen Tagebaue aus DDR-Zeiten sind schuld an der Verschmutzung, doch mittlerweile ist klar: die aktiven Braunkohlegruben sind für mehr als die Hälfte der Sulfatbelastung und für einen großen Teil der Eisenbelastung verantwortlich.

Einen guten Überblick über die Thematik der "Braunen Spree" bietet dieser Beitrag von RBB-klartext (1.4.2015): 

Rettet unser Wasser!

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Axel Kruschat

Geschäftsführer
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