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BUND Landesverband Brandenburg

Moorexkursion "Große Mooskute"

Exkursion | Alleskönner Moor, Moorpaten, Moorschutz

Kesselmoor "Große Mooskute" im Biosphärenreservat Schorfheide Chorin  (Foto: Juliane Kostowski)

Die mittlerweile selten gewordenen Schwingrasendecken intakter Moore kann man an nur noch wenigen Orten in Brandenburg entdecken. Juliane Kostowski zeigt u.a. die typische Moorvegetation und bietet die seltene Gelegenheit über einen Schwingrasen zu laufen. Wer barfuß laufen nicht gewohnt ist, kann das Moor auch mit Gummistiefeln betreten und mit trockenen Füßen den fleischfressenden Sonnentau (Drosera rotundifolia) bestaunen.

Die Exkursion wird in der Nähe des Kloster Chorin starten und ca. 2,5 km auf einer geschichtsträchtigen Pflasterstraße, vorbei an nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und moorigen Erlenbrüchen zum Zielort führen. Ziel dieser Moorexkursion wird das Kesselmoor Große Mooskute sein. Um diesen recht versteckten und äußerst seltenen Naturschatz zu erleben, wird es abseits des Weges einen kleinen Hang hinunter zum Moor gehen. 

Hinweis

Da das Moor nach §18 BbgNatSchG (basierend auf zu § 30 BNatSchG) ein geschütztes Biotop ist, wird der Aufenthalt im Moor auf wenige Minuten begrenzt, keine Pflanzen/Tiere entnommen und nicht wiederholt. Das Betreten von Mooren sollte nie allein erfolgen und zuvor mit den zuständigen Behörden abgesprochen werden.

Hintergrundinformationen

Die Große Mooskute ist ein Kesselmoor, welches nach der letzten Eiszeit entstanden ist. Die Weichsel-Eiszeit endete vor ca. 11.600 Jahren und gab nach Rückzug des Gletschers eine vollkommen veränderte Landschaft preis. Das Moor besitzt einen charakteristischen Randsumpf (Lagg) und wird vom Rand zum Zentrum hin immer nährstoffärmer. Die Vegetation ist von typischen Arten der mesotroph-sauren Moore gekennzeichnet. Die Gesamtpflanzenartenzahl beträgt 67, darunter befinden sich 13 Moosarten. Zwölf Arten haben einen Rote-Liste-Status. Hervorzuheben sind die Vorkommen der stark gefährdeten Arten Rosmarin-Heide (Andromeda polifolia) und des Sumpf-Porst (Ledum palustre). Für viele Libellenarten hat das Moor in erster Linie eine wichtige Bedeutung als Reife- und Jagdhabitat.

 

 

Mehr Informationen

Dauer: ca. 3 Stunden

Informationen zur Veranstaltung unter 0331-70399721

Anmeldung bei Juliane Kostowski (alleskoenner-moor(at)bund.net)

- begrenzte Plätze -

Anreise

ÖPNV: Aus Berlin mit der RE 3 Richtung Stralsund bis Bhf Chorin | zu Fuß 2,6 km den Schildern zum Kloster Chorin & danach dem Trampelpfad am Amtssee entlang zum kleinen Parkplatz folgen

Auto: A11 Ausfahrt Richtung Chorin/Britz/Eberswalde (bitte planen Sie wegen vielen Baustellen auf der A11 mehr Zeit ein)

Empfehlung

Gutes Schuhwerk, Wetterfeste Kleidung, Gummistiefel (!), Mückenmittel (!!), Selbstverpflegung


Diese Veranstaltung findet im Rahmen von Alleskönner Moor statt. Das Projekt Alleskönner Moor wird mit ELER- und Landesmitteln gefördert.

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Termindetails

Startdatum:

29. Juli 2018

Enddatum:

29. Juli 2018

Uhrzeit:

10 Uhr | Treffpunkt ist Angermünder Chaussee / Amt Chorin | 16230 Chorin

Ort:

"Große Mooskute" im Landkreis Barnim

Bundesland:

Brandenburg

Veranstalter:

BUND Brandenburg

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