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BUND Landesverband Brandenburg

Gerichtliche Auseinandersetzung um Haßleben geht in die nächste Runde – BUND lädt zum „Radeln gegen Riesenställe“ in der Uckermark ein

27. Juni 2018 | Landwirtschaft, Massentierhaltung

Gemeinsame Pressemitteilung von BUND Brandenburg und NABU Brandenburg vom 27.6.2018

Nachdem das Verwaltungsgericht Potsdam die Genehmigung für die Schweinemastanlage in Haßleben aufgehoben hatte, geht das Verfahren in die nächste Runde. Der Schweinemäster hat am 7. Mai einen Antrag auf Berufungszulassung gestellt. Sollte dieser Antrag erfolgreich sein, geht die Auseinandersetzung vor das Oberverwaltungsgericht.

Der Betrieb der Schweinemastanlage würde wertvolle Biotope wie das Kuhzer Grenzbruch erheblich beeinträchtigen. Die umliegenden Wälder sind bereits durch den Betrieb einer Schweinemastanlage in den Jahren 1978 bis 1991 erheblich geschädigt“, erklärt Thomas Volpers, stellvertretender Landesvorsitzender des BUND Brandenburg.

Damit auch in Zukunft nicht zeitgleich 37.000 Schweine ihr Dasein in tristen, dunklen Betonhallen bis zur Schlachtreife fristen müssen, sind wir bereit weiter zu kämpfen“, ergänzt Christiane Schröder, Geschäftsführerin vom NABU Brandenburg. Für das mögliche weitere Verfahren bitten die Verbände um Spenden.

Das Verwaltungsgericht Potsdam hatte festgestellt, dass für die Errichtung der Anlage mit 37.000 Tierplätzen ein Bebauungsplan erforderlich gewesen wäre, der aber nicht vorliegt. Geklagt hatten BUND Brandenburg, NABU Brandenburg, der Förderverein Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft e. V., Deutscher Tierschutzbund e.V., Landestierschutzverband Brandenburg  e.V. und die Bürgerinitiative „Kontra Industrieschwein Haßleben“.

Volpers: „Wer den Standort der geplanten Anlage in Haßleben kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen am nächsten Sonntag, dem 1. Juli, an einer Radtour unter dem Motto 'Radeln gegen Riesenställe' durch die Uckermark teilzunehmen. Die reizvolle Natur der Region sowie deren Bedrohung durch die großen Mastanlagen wollen wir so erFAHRbar machen.“ Der Treffpunkt ist um 10 Uhr am Bahnhof Prenzlau.

Um Anmeldung zur Fahrradtour wird gebeten bis zum 28.6.2018 unter bund.brandenburg(at)bund.net oder unter 0331-703 99 713. Weitere Informationen gibt es unter www.stoppt-den-megastall.de.

Link zur Spendenseite:
https://www.betterplace.org/de/projects/43629-stoppt-den-megastall-schweinemastanlage-in-hassleben-37-000-schweine

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