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BUND Landesverband Brandenburg

Schwarzer Schnee am Tagebau hat „es in sich“!

16. Mai 2018 | Energiewende, Klimawandel

Der BUND Brandenburg hat eine Probe des Staubsturms der zwischen dem 15. und 17. März in Proschim am Tagebau Welzow Süd niederging analysieren lassen. Die Proben enthalten neben anderen Stoffen Blei, Arsen und Quecksilber.

Während des Kälteeinbruches Mitte März kam es am Braunkohletagebau Welzow zu einer starken Verwehung von Staub, der vor allem in Proschim und der Stadt Welzow niederging. Die Anwohner sprachen damals von „schwarzem Schnee“.

Aufgrund von Bürgeranfragen hat der BUND Brandenburg den Staub in einem Labor analysieren lassen. Der Staub enthält große Mengen von Eisen und Schwefel, was seine Herkunft aus dem Tagebau eindeutig belegt. Darüber hinaus wurden vor allem Blei, mit einer Konzentration von 27 mg/kg, Arsen mit 16,9 mg/kg und Quecksilber mit 0,12 mg/kg festgestellt.

Der BUND Brandenburg hat die Ergebnisse dem Landesamt für Umwelt mitgeteilt und den Präsidenten gebeten festzustellen, ob eine Gefährdung der Menschen in Proschim aufgrund der Staubbelastung zu befürchten ist. „Die Staubbelastung der Tagebaurand-Siedlungen muss überprüft werden, die bisherigen Aussagen zu Feinstaub und Gesundheitsgefährdung sind wenig plausibel, hier ist das Landesamt für Umwelt gefordert,“ so Carsten Preuß Landesvorsitzender des BUND Brandenburg.

Axel Kruschat, Geschäftsführer des BUND Brandenburg, Tel. 0179/ 59 11 698, axel.kruschat(at)bund.net  

 

 

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