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BUND Landesverband Brandenburg

Sofortige Schließung der gesundheitsschädlichen und tierwohlmissachtenden Putenfarm in Roddahn

Aktion

Bitte unterschreiben Sie gegen die stinkende und tierquälerische Putenfarm in Roddahn!

Aufruf

Sehr geehrter Minister Vogelsänger, sehr geehrter Minister Ludwig,

durch zwei Putenanlagen der Gut Jäglitz GmbH & Co. Agrar KG wird seit fast 20 Jahren die Gesundheit der Anwohner*innen in Roddahn gefährdet sowie der gesetzlich vorgeschriebene Tierschutz nicht eingehalten.

Zwei Gutachten von 2013 und 2015 belegen die massive Geruchsbelästigung im Ort an 35 % der Tage, welcher damit doppelt so hoch ist wie es der Grenzwert für die Dorfstruktur zulässt. Das Landesamt für Umwelt erteilte 2016 eine „nachträgliche Anordnung“ zur Reduktion der Immissionen auf maximal 20 % der Tage im Jahr. Der Betreiber legte 2017 Widerspruch, und nach dessen Zurückweisung 2018 Klage ein. 
 
Der NDR und die Tagesschau strahlten 2016 schockierende Filmaufnahmen von blutenden und verendenden Puten aus Roddahn aus. Schon 2012 berichtete  die „Märkische Allgemeine“ von 1.000 verendeten Puten.
Trotzdem hat sich bis heute nichts verändert!

Wir fordern Sie auf:
Beenden Sie die Gesundheitsgefährdung und das gravierende Tierleid -
schließen Sie mit sofortiger Wirkung die zwei Putenfarmen in Roddahn

Mit freundlichen Grüßen

(Vorname Name, Ort)

Hintergrund

1999 nahm die Fa Berger als Vorgänger der „Gut Jäglitz GmbH“ auf dem Gelände einer ehemaligen Milchkuhanlage eine Putenmastanlage mit 21.000 Puten in Betrieb. Die „Fürs Tier GmbH“ errichtete 2001 auf dem Gelände eines ehemaligen Schafstalls eine Putenmastanlage mit 8.000 Puten, obwohl sich eine Schule und eine Kita in unmittelbarer Nähe befinden. Die Schüler*innen und Lehrer*innen berichteten von starkem Gestank. Die Krankheitsrate der Schüler durch Atemwegserkrankungen stieg deutlich an.

Erst Jahre nach Betriebsbeginn installiert der Anlagenbetreiber erhöhte Abluftschächte, die allerdings schon in den Nebenbedingungen der Genehmigung gefordert worden waren. Weitere ebenerdige Lüftungsanlagen, die die Hauptlast der Immissionen tragen, blieben aber weiter in Betrieb.

Der Gestank im Ort nahm nicht ab. Zudem wurden Tierrechtsverletzungen beobachtet. Darum gründete sich 2009 die Bürgerinitiative (BI) „Roddahn MINUS Putenmast“. Zusammen mit ihrem Rechtsanwalt beantragte die BI 2011 eine „nachträgliche Anordnung nach Bundesimmissionschutzgesetz“. Mit dieser sollte sichergestellt werden, dass es nicht mehr zu schädlichen Umwelteinwirkungen im Ort kommt. Erst im Jahr 2016 stellte das Landesamt für Umwelt die „nachträgliche Anordnung“ zur Geruchsreduktion an den Betreiber. Der Betreiber legte 2017 Widerspruch, und nach dessen Zurückweisung 2018 Klage ein.
Solange das Gerichtsverfahren nicht abgeschlossen ist, wird weiterhin die Gesundheit der Roddahner*innen gefährdet und das Tierwohl verletzt.

 

Wir wollen nicht länger warten, dass noch mehr Menschen krank werden und noch mehr Puten verenden. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Stimme.

Unterschreiben Sie JETZT für die Schließung der rechtswidrigen Putenfarmen!

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Vor Kurzem haben mitgemacht:

  • Ilka - Berlin
  • Friedrich - Berlin
  • Karin - Pirna
  • Jürgen - Zernitz-Lohm
  • Merle - Berlin
  • Viola - Flensburg
  • Heidrun - Hohen Neuendorf
  • Ingrid Maria - Stuttgart
  • Jörg - Rheinsberg
  • Friedrun - Rheinsberg

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