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BUND Landesverband Brandenburg

Tierfabriken stoppen!

Der Bau von Massentierhaltungs-Anlagen boomt. Oft entstehen riesige Anlagen mit 100.000 oder mehr Tieren. Entsprechend groß ist der Gülleanfall und damit auch der entstehende Gestank. Für die Anwohner*innen kann dies zu einer großen Belastung werden. Mit dem erfolgreichen Volksbegehren gegen Massentierhaltung oder dem Projekt "Stoppt den Megastall!" setzt sich der BUND Brandenburg im Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg gegen diese nicht-nachhaltige Form der Tierhaltung ein.

Der BUND fordert

  • Es dürfen ausschließlich art- und tiergerechte Haltungsverfahren finanziell gefördert werden
  • Verbot des Kupierens von Schwänzen bei Schweinen sowie Schnäbeln bei Hühnern
  • Einführung eines Mitwirkungs- und Klagerechtes für anerkannte Tierschutzverbände
  • konkrete Reduktionsziele für Antibiotika und ein grundsätzliches Verbot von Reserveantibiotika in der Tierhaltung

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Was heißt Massentierhaltung?

Laut Duden versteht man unter Massentierhaltung die "technisierte Tierhaltung in Großbetrieben zur Gewinnung möglichst vieler tierischer Produkte". Zuweilen spricht man auch von "Intensivtierhaltung" oder "landloser Tierproduktion", da die Tiere ohne Bezug und Bindung an eine entsprechende Acker- oder Weidefläche gehalten werden.

Eine offizielle Definition anhand der Tierplatzzahlen gibt es nicht. Doch als Orientierung dient üblicherweise die Anzahl der Tiere in einer Anlage, ab der bei Neubau im Genehmigungsverfahren das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) greift. Das sind zum Beispiel mehr als 15.000 Plätze für Legehennen, 30.000 Plätze für Masthähnchen, 1.500 Plätze für Mastschweine, 560 Plätze für Sauen oder 600 Plätze für Rinder.

Mastbetriebe in Brandenburg

Der BUND Brandenburg hat alle bestehenden, geplanten und verhinderten Massentierhaltungsanlagen in Brandenburg in eine Karte eingetragen. Die Karte wird regelmäßig aktualisiert. Wenn Sie Bemerkungen oder Ergänzungen haben, freuen wir uns über eine Nachricht an bund.brandenburg(at)bund.net.  

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