EU-Wasserrahmenrichtlinie

Die seit Dezember 2000 existierende EU-Wasserrahmenrichtlinie bezieht sich vor allem auf die Sicherung und den Schutz der Wasserqualität.

EU-Wasserrahmenrichtlinie

Eine der größten Neuerungen war, dass Europa nach den wissenschaftlichen Flusseinzugsgebieten aufgeteilt wurde und nicht nach nationalen Grenzen. Das bedeutet also beispielsweise, dass Havel und Spree samt ihrer Regen-, Grund- und Abwasserzuflüsse zu der Region Elbe gehören. Diese Einteilung bedeutet auch, dass mehrere Länder für die Qualität des gemeinsamen Flusses verantwortlich sind.

Das langfristige Ziel ist es bis 2015 in der EU Wasser in "gutem Zustand" zu erreichen.

Schilfblüte; Foto: BUND

Die Richtlinie sieht vor, dass die "natürlichen Gewässer" unter die höchste Schutzstufe gestellt werden. Anstatt dies als Möglichkeit zu begreifen, Ressourcen für zukünftige Generationen zu erhalten, sehen kurzsichtige Behörden nur den Verwaltungsaufwand.



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