Wasser

Wasser ist ein besonders schützenswertes und unersetzliches Gut. Brandenburg ist mit seinen 3.000 Seen und über 30.000 Kilometern Flüssen und Bächen eines der wasserreichsten deutschen Bundesländer. Um Brandenburgs Gewässer zu schützen, ist ein sensibler Umgang mit Oder, Spree, Havel und Co. vonnöten.

Der Havel- und Oderausbau sowie der Streit um die Lacomaer Teiche machen jedoch deutlich, dass für vollmundige Wirtschafts- und Entwicklungsversprechen in den hiesigen Behörden geltendes deutsches und europäisches Recht schnell mal übersehen wird.

Havel; Foto: BUND

Aus den Hochwasserereignissen der letzten Jahre müssen logische Konsequenzen gezogen werden. Ein bundeseinheitliches Gesetz zur Sicherheit der Bürger und zum Schutze der Umwelt ist unumgänglich.

Der BUND fordert daher ökologische Hochwasserprogramme, die den Schutz der Menschen mit einer Wiederherstellung von Gewässer- und Feuchtgebietsökosystemen verbinden.

Konkret heißt das:

  • Mehr Raum für Wasser und Auen durch Rückverlegung der Deiche;
  • Flüssen und Bächen ihren freien Lauf lassen;
  • keine weitere Bebauung von Fließgewässern.

Das vom Bundestag und nach umfangreichen Änderungen auch vom Bundesrat beschlossene Hochwasserschutzgesetz geht in eine falsche Richtung, da dem technischen Hochwasserschutz der Vorrang vor der ökologischen Gestaltung bzw. der Renaturierung der Flüsse gegeben wird. Über ökologischen Hochwasserschutz informiert der BUND ausführlich (PDF, 24 S.). In einer kürzeren Version (PDF, 4 S.) sind die Forderungen zusammengefasst.

Ökologischer Hochwasserschutz

Forderungen

Auf der Seite des Landwirtschafts- und Umweltinformationssystems Brandenburg können die Wasserstände der hiesigen Flüsse eingesehen werden.

Weitere Informationen zu Fließgewässern bietet auch die Seite des BUND-Bundesverbandes.



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