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Bundesautobahn A 14 Magdeburg-Schwerin

Stau auf Autobahn; Foto: www.pixelio.de

Aus Sicht des Naturschutzes gehört die A 14 zu den problematischsten Projekten des Bundesverkehrswegeplans. Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe wird auf ca. 50 km Länge zerschnitten, 19 FFH- sowie 3 Vogelschutzgebiete und 3 "Important Bird Areas" werden gefährdet. Dabei gibt es keine ausreichende Begründung für die Verlängerung der A 14 von Magdeburg bis Schwerin. Das prognostizierte Fahrauf-
kommen ließe sich mit einer zweistreifigen Bundesstraße ohne weiteres bewältigen. Die Nutzung und der Ausbau vorhandener Straßen sind um ein Vielfaches preiswerter, helfen der Region schneller und effektiver und vermindern darüber hinaus Beeinträchtigungen von Mensch und Natur.

Die Alternative: Durch den Ausbau der B 189 kann eine bessere Anbindung an die vorhandenen Autobahnen A 2 und A 24 erfolgen, Eingriffe in wertvolle Naturräume können vermieden und die Menschen entlang der bestehenden Bundesstraßen schneller vom - überwiegend regionalen - Verkehr entlastet werden. Eine Verlagerung insbesondere des LKW-Verkehrs auf die Schiene und somit Verkehrsvermeidung stellen einen weiteren Schritt in Richtung einer nachhaltigen Verkehrspolitik in der Region dar.

Gegen die geplante Autobahn A14/ A39 wurde am 5. März 2005 in Wittenberge eine länderübergreifende Koordinierungsgruppe gegründet. Auf Einladung des BUND e.V. trafen sich die Bürgerinitiativen gegen die geplante Autobahn. Die BUND-Landes-
vorstände und Geschäftsführer/innen aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern verabredeten mit den Bürgerinitiativen, länderübergreifend zusammenzuarbeiten und wählten jeweils Länder- und RegionalkoordinatorInnen.

Rückfragen bitte an: Wilfried Treutler, Tel.: 03877/74699

Brief an die Bundestagsabgeordneten zur A 14:

Brief zur A 14

 



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