Geschichte

Quelle: BUND
Schlaubemühle um 1930

Die Schlaubemühle war die erste Mühle, die an der Schlaube errichtet wurde. Ihre erste Erwähnung stammt von 1420 als "dy mole zu Werchenow". Bauern aus den umliegenden Dörfern brachten bis Ende des Zweiten Weltkriegs ihr Korn zum Mahlen in die Mühle. Der letzte Müller wurde nicht weit vom Haus bestattet. Sein Grab ist mit einem Gedenkstein gekennzeichnet, so dass man es noch heute finden kann.

Nach dem Zweiten Weltkrieg diente die Schlaubemühle als Gasthaus, bis es in den 1970er Jahren in Staatsbesitz überging. Im Jahr 1993 wurde auf dem Gelände ein Naturschutz- & Informationszentrum des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V (BUND) eröffnet. Bis Ende Mai 2009 wurde es vom Verein Naturschutz-Zentrum Schlaubemühle e.V betrieben. Heute wird die Schlaubemühle wieder vom BUND bewirtschaftet und dient den naturinteressierten Besuchern des Schlaubetals als Anlaufstelle.