Der Bau von Massentierhaltungsanlagen boomt. Oft entstehen riesige Anlagen mit bis zu 100.000 Tieren. Entsprechend groß ist der Gülleanfall und damit auch der entstehende Gestank. Für die Anwohner kann dies zu einer großen Belastung werden. Geruch, Lärm und häufig zunehmender Lieferverkehr lassen außerdem den Wert ihrer Grundstücke sinken.
Entgegen den Behauptungen der Betreiber entstehen durch Massentierhaltungsanlagen so gut wie keine neuen Arbeitsplätze, im Gegenteil: Oft müssen kleinbäuerliche Betriebe wegen des Preiskampfes aufgeben. Allein in den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Schweinehalter um rund die Hälfte gesunken, die Schweinezahlen pro Betrieb haben sich dagegen verdoppelt.
Da in der betroffenen Region zudem Arbeitsplätze im Tourismus und den zusammenhängenden Bereichen verloren gehen, sind die wenigen Arbeitsplätze in den Massentierhaltungsanlagen zumeist teuer bezahlt.
Viele BUND-Aktive wehren sich vor Ort gegen diese Entwicklung, betroffene Bürgerinnen und Bürger schließen sich zu Initiativen zusammen und versuchen, die Genehmigung industrieller Tierfabriken zu verhindern.
Zur Unterstützung des Widerstands vor Ort hat der BUND-Bundesverband nachfolgende Materialien erstellt, die Sie herunterladen können: