Tierfabriken verhindern - der BUND hilft Ihnen dabei!

Protest gegen Massentierhaltung; Quelle: BUND

Der Bau von Massentierhaltungs-Anlagen boomt. Oft entstehen riesige Anlagen mit 100.000 oder mehr Tieren. Entsprechend groß ist der Gülleanfall und damit auch der entstehende Gestank. Für die Anwohner kann dies zu einer großen Belastung werden. Geruch, Lärm und häufig zunehmender Lieferverkehr lassen außerdem den Wert ihrer Grundstücke sinken.

Der BUND Brandenburg hat aus der Liste der IVU-Anlagen (bezieht sich auf die Richtlinie zur integrierten Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung) alle Massentierhaltungsbetriebe in einer Karte verortet. Zwar sind in dieser Karte längst nicht alle Massentierhaltungsbetriebe enthalten, trotzdem wird daran deutlich, dass die Dichte solcher Anlangen in Brandenburg recht hoch ist.


Mast- und Zuchtbetriebe in Brandenburg auf einer größeren Karte anzeigen

 

Aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Sabine Niels und Michael Jungclaus wird zudem deutlich, dass vor allem die Anzahl der konventionell gehaltenen Hühner in den Landkreisen Märkisch-Oderland und Oberspreewald-Lausitz in den letzten 20 Jahren erheblich gestiegen ist. Immerhin ging die Anzahl der konventionell gehaltenen Rinder zugunsten der Rinder aus ökologischer Haltung in diesen Landkreisen zurück. Derzeit sind weitere Kleine Anfragen zu den übrigen Landkreisen in Arbeit.

Viele BUND-Aktive wehren sich vor Ort gegen diese Entwicklung, betroffene Bürgerinnen und Bürger schließen sich zu Initiativen zusammen und versuchen, die Genehmigung industrieller Tierfabriken zu verhindern.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich darüber informieren, welche Auswirkungen Massentierhaltungsanlagen haben und wie man sich dagegen wehren kann.

So können Sie uns und allen Aktiven helfen!

- Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende oder werden Sie Mitglied...

- Werden Sie selbst vor Ort aktiv...

- Essen Sie weniger Fleisch und Wurst und wenn, dann aus ökologischer Landwirtschaft...