Die Volksinitiative "Keine neuen Tagebaue - für eine zukunftsfähige Energiepolitik" entstand Mitte des Jahres 2007 als Antwort auf die Bekanntgabe von Vattenfall, in naher Zukunft neue Braunkohlefelder in der Lausitz zu erschließen (Prognos-Gutachten).
In Übereinkunft mit der Brandenburger Landesregierung kündigte Vattenfall den Aufschluss von vier neuen Tagebaufeldern an. Mit Jänschwalde-Nord, Welzow-Süd (Teilfeld II), Spremberg-Ost und Bagenz-Ost drohen Teilen der Stadt Welzow und den Ortschaften Proschim, Atterwasch, Kerkwitz und Grabko die Abbaggerung.
Gegen die Zerstörung der Dörfer und der wertvollen Natur- und Kulturlandschaften und gegen die auf weitere Jahrzehnte ausgerichtete klimaschädigende Braunkohleverstromung richtete sich der Protest und mündete in ein breit angelegtes Bündnis aus Umweltverbänden (BUND, NABU, Grüne Liga, Naturfreunde), Parteien (Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE) und weiteren Organisationen und Initiativen vor allem aus der betroffenen Region.