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Das Volksbegehren "Keine neuen Tagebaue - für eine zukunftsfähige Energiepolitik"


Volksbegehren beendet

Vom 10. Oktober 2008 bis 09. Februar 2009 konnten alle Brandenburger und Brandenburgerinnen mit ihrer Unterschrift auf den jeweiligen Einwohnermeldeämtern für unser Volksbegehren votieren.

Viele tausend Menschen im ganzen Land haben mit ihrer Unterschrift gezeigt, dass ihnen die Umwelt und das Schicksal der betroffenen Dörfer wichtig sind.

Trotzdem hat es nicht für die erforderlichen 80.000 Stimmen gereicht: Nach den ersten Hochrechnungen waren es 25.168 Menschen, die das Volksbegehren unterschrieben haben.

Noch nie wurde so intensiv, so häufig und so kritisch über das Thema geschrieben und diskutiert. Viele Brandenburger haben sich zum ersten Mal überhaupt damit auseinandergesetzt. Zahllose Kontakte und Netzwerke sind während des Volksbegehrens zustande gekommen und bestehen weiter. Allein deswegen hat sich das Engagement und der Einsatz in jedem Fall gelohnt, denn der Kampf für den Umweltschutz endet ja nicht mit dem Volksbegehren.

 

Was können Sie als nächstes tun?

  • Wechseln Sie jetzt zu einem Öko-Stromanbieter. Das muss nicht teurer sein und ist das allerwirksamste Mittel gegen die Produktion von dreckigem Braunkohlestrom. Wenn viele Menschen wechseln, wird Vattenfall schneller als gedacht die Stromproduktion umstellen und die neuen Tagebaue werden wahrscheinlich gar nicht erst erschlossen. Denn Vattenfall will ja vor allem eins: Geld verdienen.
  • Unterstützen Sie die Umweltverbände bei der Arbeit. Bleiben Sie aktiv und informieren Sie sich über die weitere Entwicklung. Es gibt viele Möglichkeiten weiter zu protestieren. Verfolgen Sie den Verlauf des Planverfahrens, das sich noch die nächsten fünf bis sieben Jahre hinziehen wird und das zahlreiche Interventionsmöglichkeiten bietet.


Energiecheck des BUND Berlin

Der Berliner Energiecheck bietet die individuelle Beratung zuhause. Haushalte mit kleinem Budget sollen dabei unterstützt werden, Energie zusparen und damit nicht nur das Klima zu entlasten, sondern auch die Kosten zu senken.

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