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Lacoma

ehemalige Lacomaer Teichlandschaft, Foto: BUND

Im Südosten Brandenburgs, unweit von Cottbus, befand sich bis vor kurzem eine der ökologisch wertvollsten Landschaften der Region - die Lacomaer Teichlandschaft.

Mit der Weiterführung des letzten Teilstücks des Braunkohletagebaus Cottbus-Nord wurde ein etwa 310 ha großes Paradies aus Karpfenteichen, Erlenbrüchen und Wiesen unwiederbringlich der Braunkohle geopfert.

Hier lebten einst etwa 5000 Rotbauchunken, das größte Vorkommen in Brandenburg, hier brüteten Rohrdommel und Wiedehopf. Auch der Schwarzstorch fand hier seine Nahrung. Insgesamt 170 Rote-Liste- Arten wurden im Gebiet nachgewiesen. Mit der Entdeckung des europaweit prioritär geschützten Eremitenkäfers wurde die Teichlandschaft im Jahr 2003 als FFH-Schutzgebiet nach Brüssel gemeldet.

Dass die Bemühungen um den Schutz der Lacomaer Teichlandschaft deutschlandweit Beachtung fanden, zeigte die Verleihung des "Mensch und Natur" -Preises von ZDF und DBU an den Lacoma e.V. am 14.11.2004.



"Kohle nur noch zum Grillen"

Foto der Kampagne; Quelle: BUND Berlin

Kohle nur noch zum Grillen ist eine Kampagne des Arbeitskreis Klima und Erneuerbare Energien des BUND Berlin.

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