Braunkohle ist ein fossiles Sedimentgestein, das durch die Karbonisierung von Pflanzenresten hauptsächlich im Tertiär entstanden ist. Das bräunlich schwarze Substrat enthält gespeicherte Sonnenenergie, die vor Jahrmillionen von Pflanzen auf der Erde mit Hilfe der Photosynthese in organisches Material umgewandelt wurde. Während der Verbrennung wird diese Energie, neben der Freisetzung von Schadstoffen wie Schwefeldioxiden, Stickoxiden, Staub und vor allem dem Treibhausgas Kohlendioxid, in Sekunden wieder freigesetzt.
In Deutschland wird Braunkohle in drei Braunkohlerevieren abgebaut: in der niederrheinischen Bucht, in der Lausitz und in Mitteldeutschland.