Das Problem mit der Dichtwand

Der Tagebau Welzow Süd I ist ein genehmigter und in Betrieb befindlicher Tagebau mit einer Fördermenge von 22 Millionen Tonnen Braunkohle pro Jahr. Um das Ausmaß des Grundwassertrichters, der beim Abpumpen des Grubenwassers im Tagebau entsteht, zu begrenzen, ist in der zurzeit bestehenden wasserrechtlichen Erlaubnis zum Tagebau Welzow-Süd die Errichtung einer unterirdischen Dichtwand vorgesehen.

An sich ist der Bau einer Dichtwand zu begrüßen. Allerdings entspricht der Trassenverlauf in der Genehmigung der Vorzugsvariante von Vattenfall. Hierbei sind nachteilige Auswirkungen auf die Lausitzer Seenkette, den Natur- und Artenschutz sowie die Qualität und Quantität des Grundwassers zu erwarten. Daher hat der BUND eine Alternative Trasse aufgezeigt, die unter den o.g. Gesichtspunkten der genehmigten Variante vorzuziehen ist.

Ausführliche Informationen hierzu finden Sie im Hintergrundpapier des BUND zur Wasserrechtlichen Erlaubnis für den Tagebau Welzow-Süd.

Rinnensystem und Dichtwandvarianten (TWS=Variante Vattenfall, TRB=Variante BUND)


  • Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com
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Subventionen für Vattenfall

Der Energiekonzern Vattenfall erhält indirekte Subventionen vom Land Brandenburg und aus dem Bundeshaushalt. Ein Hintergrundpapier finden Sie hier.

"Kohle nur noch zum Grillen"

Foto der Kampagne; Quelle: BUND Berlin

Kohle nur noch zum Grillen ist eine Kampagne des Arbeitskreis Klima und Erneuerbare Energien des BUND Berlin.

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