Aurorafalter – Anthocharis cardamines (L.) - Schmetterling des Jahres 2004

Der Aurorafalter hat eine Spannweite von 35 bis 45 mm; Foto: BUND

Den Aurorafalter finden wir bevorzugt am Rand von Wäldern gemäßigter Regionen. Er ist aber auch in den Alpen in eine Höhe bis zu 2.000m anzutreffen. Bei uns ist er vor allem auf eher feuchten Waldlichtungen und an Waldrändern, gelegentlich auch in Gärten anzutreffen.

Bei diesem zierlichen, farbigen Weißling ist der Unterschied zwischen Weibchen und Männchen deutlich sichtbar (Geschlechtsdimorphismus). Im Gegensatz zum Männchen haben die Weibchen keinen orangefarbenen Fleck auf den Vorderflügeln. Der Aurorafalter bildet pro Jahr eine Generation aus. Von April bis Juni trifft man ihn häufig bei Spaziergängen durch den Wald. Die Männchen fallen durch den gut sichtbaren orangefarbenen Fleck auf den Vorderflügeln auf. Die Weibchen legen ihre weißgrünen, flachen, etwas tonnenfömigen Eier einzeln an Stängel oder Blüte der Futterpflanzen (Wiesen-Schaumkraut und Knoblauchsrauke) ab.

Als Futter dienen den Raupen vor allem die Samenkapseln der Pflanze. Durch ihre Färbung und Gestalt sind sie allerdings sehr schwer zu entdecken: Sie sind blaugrün mit weißen Seiten- und Rückenstreifen. Im Juli verpuppen sich die Raupen. Bisweilen kommt es vor, dass sie zweimal überwintern.



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