Abenteuer Faltertage 2013

Der Start des "Abenteuers Faltertage" verlief 2013 frostig. In weiten Teilen Deutschlands lag Anfang April noch Schnee, die Temperaturen schwankten um den Gefrierpunkt. Die Schmetterlinge traten deshalb deutlich später als sonst in Erscheinung. Anschließend erreichten den BUND wieder tausende Beobachtungen von SchmetterlingsfreundInnen aus dem ganzen Land.

Wie bereits in den letzten beiden Jahren war auch 2013 der Kleine Fuchs der häufigste Schmetterling – mit mehr als einem Drittel aller gemeldeten Individuen. An zweiter Stelle steht das Tagpfauenauge mit 25 Prozent, gefolgt vom Zitronenfalter mit nur 14 Prozent. Schlusslicht ist – wie bereits in den letzten Jahren – der Trauermantel mit nur 26 Meldungen.

Sowohl der Kleine Fuchs als auch das Tagpfauenauge kommen mit den Folgen der industriellen Landwirtschaft besser zurecht als viele andere Schmetterlinge. Sie sind als Falter nicht besonders wählerich und trinken den Nektar von über 200 verschiedenen Blütenpflanzen, auch von vielen fremdländischen Gartenpflanzen. Ihre Raupen ernähren sich dagegen fast ausschließlich von Brennesseln – und diese wachsen auf überdüngten Böden sehr gut. Der Trauermantel ist dagegen deutlich wählericher, seine Raupen sind auf Birken-, Weiden- oder Ulmenblätter angewiesen.



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